Zum Hauptinhalt springen

Einstellungen

Die Einstellungen sammeln die betrieblichen Parameter von Xchange – Werte, die für die ganze Installation gelten und nicht Teil eines Konfigurationsstands sind. Heute steht dort eine Gruppe: die Aufbewahrungsfristen der Verarbeitungsdaten, zusammen mit dem Löschprotokoll der letzten Bereinigung.

Die Seite gehört nicht zum Konfigurationsstand. Eine Änderung wirkt deshalb sofort und braucht keine Aktivierung – anders als bei Anbindungen, Routen und Zuordnungen gibt es hier weder einen Entwurf noch eine Prüfung.

Einstellungen

Berechtigungen

Die Seite ist sichtbar, sobald Ihnen die Berechtigung System (Lesen oder Voll) zugewiesen ist. Mit der Stufe Lesen sehen Sie die Fristen und das Löschprotokoll, können die Fristen aber nicht ändern; die Eingabefelder sind dann nicht bearbeitbar. Änderungen erfordern die Berechtigung System in der Stufe Voll.

Aufbewahrungsfristen

Eine Frist entscheidet, wie lange Xchange einen Datensatz aufbewahrt. Die automatische Bereinigung löscht anschließend, was älter ist.

FeldBetrifftVoreinstellung
Abgearbeitete EreignisseDie Ereigniswarteschlange: Änderungsmeldungen aus SAP Business One, nachdem sie verarbeitet wurden.30 Tage
Abgeschlossene VorgängeBeendete Vorgänge und ihre Synchronisationsläufe.90 Tage
Erledigte KlärungsfälleFehlgeschlagene Vorgänge und die Klärungsfälle, die daraus entstanden sind.90 Tage
NutzungsdatensätzeAufzeichnungen der lizenzierten Nutzung.395 Tage
SystemprotokollEinträge im Systemprotokoll.leer – nicht gesetzt

Alle Fristen zählen in Tagen. Die Voreinstellung von 395 Tagen bei den Nutzungsdatensätzen deckt ein volles Jahr Lizenznachweis ab; eine kürzere Frist verwirft Datensätze, die sich nicht wiederherstellen lassen.

Das Systemprotokoll ist als einziges Feld ab Werk leer. Wie weit ein Protokoll zurückreichen muss, hängt davon ab, wie lange Sie einen Vorfall rekonstruieren können wollen – diese Entscheidung trifft Xchange nicht für Sie, und bis Sie eine Frist eintragen, wird das Protokoll nicht gelöscht.

Eingabe

Ein leeres Feld bedeutet, dass die Datensätze nie automatisch gelöscht werden. Das ist kein fehlender Wert, sondern eine gültige Einstellung: Löschen Sie den Inhalt eines Felds, bleibt der zugehörige Bereich ab der nächsten Bereinigung unangetastet.

Xchange sichert jede Eingabe automatisch; einen Speichern-Knopf gibt es nicht. Die Fußzeile zeigt den Stand der Sicherung und blendet sich wieder aus, sobald gespeichert ist. Mit Strg+Z machen Sie eine Änderung rückgängig, mit Strg+Y stellen Sie sie wieder her.

Drei Eingaben meldet Xchange direkt am Feld:

EingabeMeldung
etwas, das keine ganze Zahl ist„Nur ganze Zahlen“
0 oder ein negativer Wert„Mindestens 1 Tag“
mehr als 36 500 Tage (100 Jahre)„Höchstens 36500 Tage“

Die Meldung erscheint erst, nachdem Sie das Feld verlassen haben, und verschwindet mit dem nächsten Zeichen, das den Wert wieder gültig macht. Solange die Meldung steht, überspringt die Bereinigung diesen Bereich und löscht dort nichts.

Verkürzte Fristen

Verkürzen Sie eine Frist, erscheint über dem Formular ein Warnhinweis, der jedes betroffene Feld mit altem und neuem Wert in einer eigenen Zeile auflistet: „Verkürzte Fristen – ältere Datensätze werden bei der nächsten Bereinigung gelöscht: • Abgearbeitete Ereignisse: 30 → 14“.

Der Hinweis erscheint erst, nachdem der neue Wert gesichert ist – nicht schon beim Tippen. Er nennt keinen Termin: der steht rechts unter Automatische Bereinigung. Denn die Verkürzung löscht nicht sofort, sondern erst mit der nächsten Bereinigung – bis dahin lässt sie sich folgenlos zurücknehmen. Der Hinweis bezieht sich auf den Stand, mit dem Sie die Seite geöffnet haben, und verschwindet wieder, sobald Sie den ursprünglichen Wert zurückschreiben.

Automatische Bereinigung

Der Termin der nächsten Bereinigung und das Löschprotokoll der letzten. Der Lauf ist geplant und läuft von selbst; auf dieser Seite lässt er sich nicht anstoßen.

FeldHinweis
Nächster LaufTermin des nächsten geplanten Laufs. Ist kein Lauf geplant, steht dort Nicht geplant.
Letzter LaufZeitpunkt, zu dem die letzte Bereinigung gelaufen ist. Hat sie nichts gelöscht, steht das dahinter.

Solange noch kein Lauf stattgefunden hat, steht nur der nächste Termin dort; Letzter Lauf erscheint mit dem ersten Lauf.

Darunter listet eine Tabelle je Bereich, wie viele Datensätze der Lauf gelöscht hat. Die Bereiche sind dieselben wie die Fristen links und stehen in derselben Reihenfolge – „Abgeschlossene Vorgänge“ zählt dabei die Vorgänge und ihre Synchronisationsläufe zusammen, „Erledigte Klärungsfälle“ die fehlgeschlagenen Vorgänge und ihre Klärungsfälle.

Die Tabelle führt nur Bereiche auf, in denen tatsächlich gelöscht wurde. Ein fehlender Bereich heißt also, dass dort nichts älter als seine Frist war – oder dass die Frist gar nicht gesetzt ist. Hat der ganze Lauf nichts gelöscht, steht das direkt hinter dem Zeitpunkt: „06.09.2026 17:50 Uhr – keine Datensätze gelöscht“.

Ein Lauf löscht höchstens eine feste Menge Datensätze am Stück, damit er die Datenbank nicht über Stunden belastet. Erreicht er diese Grenze, meldet die Seite „Der Lauf hat seine Mengengrenze erreicht und setzt beim nächsten Lauf fort.“ – der Rückstand wird beim nächsten Lauf weiter abgebaut, ohne dass Sie etwas tun müssen.

Siehe auch