Anbindungen
Eine Anbindung beschreibt, wie Xchange mit einem externen System kommuniziert – über welche Schnittstelle, mit welchen Zugangsdaten und mit welchen technischen Einstellungen. Anbindungen sind die technische Grundlage jeder Integration: Bevor Sie eine Route einrichten können, brauchen Sie eine Anbindung zu dem System, mit dem Sie Daten austauschen möchten.
Eine Anbindung wird einmal eingerichtet und kann von beliebig vielen Routen genutzt werden. Zugangsdaten und Geheimnisse werden verschlüsselt gespeichert und nie im Klartext zurückgegeben.
Die Grenze zwischen Anbindung und Route ist scharf: Die Anbindung beschreibt, wohin Xchange sich verbindet und wie es sich dort anmeldet. Was über diese Verbindung ausgetauscht wird – welche Objektart, in welche Richtung, mit welcher Zuordnung der Felder –, entscheidet die Route.
Verbindungstyp: REST
Xchange verbindet sich mit externen Systemen über REST-Schnittstellen – dem verbreitetsten Standard für Datenaustausch über HTTP. Der Verbindungstyp wird bei der Anlage einer Anbindung festgelegt und lässt sich danach nicht mehr ändern.
Für die SAP-Business-One-Seite jeder Integration brauchen Sie keine eigene Anbindung: Xchange spricht den Service Layer intern über eine fest eingebaute Verbindung an, die nicht zu den von Ihnen verwalteten Anbindungen zählt. Jede Anbindung, die Sie anlegen, beschreibt also immer das externe Gegenüber einer Route – nie SAP Business One selbst.
Bietet ein Zielsystem keine REST-Schnittstelle, prüft UNIORG die Anbindung individuell: Wir sehen uns die Schnittstellenbeschreibung des Zielsystems an und schätzen den Aufwand für eine passende Lösung ein. Sprechen Sie uns in diesem Fall direkt an.
Authentifizierung
Damit sich Xchange bei einem externen System anmelden kann, unterstützt jede Anbindung eine von zwei Methoden:
- Keine Authentifizierung für offene Schnittstellen ohne Zugangsschutz.
- OAuth 2.0 im Client-Credentials-Flow, für Systeme, die einen maschinellen Zugriffstoken verlangen. Xchange fordert den Token selbstständig beim Autorisierungsserver des externen Systems an und erneuert ihn automatisch vor Ablauf – es findet keine Benutzeranmeldung statt, der Austausch geschieht ausschließlich zwischen Xchange und dem externen System.
Die Authentifizierung gehört zur Anbindung, nicht zur Route: Jede Route, die dieselbe Anbindung nutzt, verwendet dieselben Zugangsdaten. Diese werden verschlüsselt gespeichert und nach dem Speichern nie wieder im Klartext angezeigt.
Verbindung testen
Eine Anbindung lässt sich jederzeit unabhängig von einer Route prüfen: Verbindung testen stellt fest, ob Xchange das externe System mit den aktuell hinterlegten Zugangsdaten erreicht und sich erfolgreich anmeldet. Das ist ein reines Diagnosewerkzeug – ein fehlgeschlagener Test blockiert weder das Speichern der Anbindung noch die Aktivierung eines Entwurfs. So lässt sich eine Anbindung bereits einrichten und speichern, bevor das externe System erreichbar ist, und der Test gezielt zur Fehlersuche einsetzen.